Unsere Ski-Asse vor US-Auftakt in toller Form
- Hosp gewinnt Noram-Riesentorlauf / Auch Götschl in den USA
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Änderungen in der Saison 2002/03
Während sich die ÖSV-Techniker in Übersee bereits erfolgreich der internationalen Ski-Konkurrenz stellen, trainieren die Abfahrts-Herren noch in heimischem Gefilde. Auf der Reiteralm bei Pichl/Mandling findet das Speed-Team von Abfahrtscoach Robert Trenkwalder seit Mittwoch beste Kunstschnee-Bedingungen vor, der Abflug in die USA ist erst für 22. November geplant. Renate Götschl besteigt hingegen bereits am Freitag in München planmäßig das Flugzeug nach Colorado. Ob die Steirerin nach ihrer schweren Knieverletzung bereits den Super G in Aspen (29.11.) bestreitet, entscheidet sich nach dem Training in Beaver Creek.
Nicole Hosp stellte auch am Mittwoch im Rahmen eines Nor-AM-Riesentorlaufes in Loveland/Colorado ihre tolle Form unter Beweis. Die Sölden-Siegerin gewann vor der Kanadierin Britt Janyk und Silvia Berger, wobei die Konkurrenz mit Allison Forsyth (4.), Carole Montillet (7.), Janica Kostelic (8.), Annemarie Gerg (9.) etc. bärenstark war. Weitere Aufschlüsse über die Zusammensetzung des ÖSV-Damen-Teams für den RTL am 21. November in Park City dürfte das zweite Rennen am (heutigen) Donnerstag geben. Am Mittwoch waren neben Hosp und Berger auch Selina Heregger, Kathrin Wilhelm, Petra Knor, Martina Lechner, Katja Wirth, Christine Sponring und Carina Raich am Start, von ihnen kam aber keine unter die Top Ten.
Das Herren-Abfahrts-Team hat in der Steiermark praktisch einen ganzen Berg für sich, denn der offizielle Betriebsstart auf der Reiteralm erfolgt erst am 29. November. "Alles läuft hier optimal", lautet die zufriedene Bilanz von Trenkwalder nach dem ersten Trainingstag von Hannes Trinkl, Fritz Strobl und Co. Bis zur Mittelstation ist die Kunstschnee-Piste bereits perfekt präpariert.
Zufriedenheit strahlt auch Götschl aus, die im Training schon wieder Super G und Abfahrt trainiert hat, die letzte Woche vor dem Abflug aber nur noch Kondition tankte. "Zuletzt ist es sehr gut gelaufen. Kraftmäßig habe ich natürlich noch nicht nicht das Maximum erreicht, aber in Summe fühlt sich alles sehr gut an", sagte die zwölfmalige Siegerin von Weltcup-Abfahrten, die sich im vergangenen März in Lenzerheide schwer verletzt hatte.
Götschl will sich auch beim Training mit der Mannschaft in Beaver Ceek auf dem amerikanischen Kunstschnee nicht drängen lassen. "Dort ist es steiler und härter, da kommt viel mehr Druck auf das Knie. Ich hoffe, ich vertrag das gut", sagte Götschl. "Ich werde nichts übertreiben. Erst nach dem Training dort kann ich sagen, was geht. Es wird eine kurzfristige Entscheidung werden", so Götschl. "Wenn ich einsteige, soll es auch passen. Ich muss das Gefühl haben, dass ich es auch bewältigen kann."
