Schiedsrichter wehren sich gg. Attacken der Klubchefs

Die zuletzt zunehmend unter Druck geratenen italienischen Fußball-Schiedsrichter verteidigen sich vor den Vorwürfen einiger Klubchefs, die ihnen Bestechlichkeit und Unfähigkeit nachsagen. Der Schiedsrichter Cosimo Bolognino will nach Angaben italienischer Medien Klage gegen den Klub-Boss des Erstligisten Como, Enrico Preziosi, einreichen, der ihn schwer beschimpft hatte.
Einen ähnlichen Schritt plant der Referee Alfredo Trentalange gegen den Ex-Starstürmer Aldo Serena. Der frühere Torjäger von AC Milan und Juventus Turin, der eine zweite Karriere als Fernsehkommentator begonnen hat, betonte, dass Schiedsrichter am Ende ihrer Karriere der Versuchung erliegen könnten, von den Klubs Geld einzustecken. Auch der AS Roma-Boss, Franco Sensi, hatte die Schiedsrichter beschuldigt, seinen Verband zu Gunsten der großen norditalienischen Klubs wie Juventus und Inter Mailand zu benachteiligen.
Die Referees planen am Donnerstag in Coverciano bei Florenz ein Treffen, um Schutz-Maßnahmen zu ergreifen. Der Präsident des italienischen Fußballverbands FGIC, Franco Carraro, hatte mit Klagen gegen Klubchefs und Spieler gedroht, die den Fußball in Verruf bringen.
Dalai Lama in Österreich10:26
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
David Alaba07:48
"Wieder voll angreifen"Der Bayern- und ÖFB-Star hakt die Enttäuschungen ab und schaut nach vorne
Mordalarm in Wien12:03
Zu Tode geprügeltMann sagte nach Schlägerei bei der Polizei aus - nun folgte die Rache
