Ranghoher El-Kaida-Terrorist festgenommen
- Pentagon macht bisher keine Angaben über Identität
·Bin Laden lebt
CIA: Neues Ton- band von Osama
·TERROR in USA
11. September '01: Bilder, Protokolle
·Osama spricht
Bin Ladens Videos & seine Pläne
·El Kaida I
Das Herz von Bin Ladens-Terrornetz
Amerikanische Anti-Terror-Fahnder haben ein ranghohes Mitglied der Terrororganisation El Kaida festgenommen. Das verlautete am Freitag aus Regierungskreisen in Washington. Es handle sich um einen "großen Fisch", eines der 20 Mitglieder der Führungsriege, berichteten Beamte nach US-Medienberichten, ohne einen Namen zu nennen. Der Mann werde außerhalb der USA festgehalten und verhört. Im Pentagon und im Justizministerium lagen nach Angaben von Sprechern keine Angaben über die Festnahme vor.
Bei dem Festgenommenen handle es sich jedenfalls nicht um El Kaida-Führer Osama bin Laden, dessen Sohn Saad oder seinen Stellvertreter Eiman El Sawahiri, berichteten US-Medien weiter unter Bezug auf Regierungsbeamte. Sawahiri hatte auf einem Tonband, das der arabische Sender Al Jazeera Anfang Oktober ausstrahlte, mit neuen Terroranschlägen gedroht. Bin Laden selbst stieß auf einem Anfang der Woche aufgetauchten Tonband Drohungen gegen Verbündete der USA, darunter auch Deutschland, aus.
Die Fahndung nach der El Kaida-Führung und den mutmaßlichen Drahtziehern der Terroranschläge vom 11. September 2001 läuft schleppend. Bisher sind nur zwei prominente El Kaida-Mitglieder in US-Gewahrsam: Militärchef Abu Subaydah (bzw. Subaida), der im März in Pakistan festgenommen wurde, und Ramzi Binalshibh, nach US-Überzeugung einer der Mitverschwörer der Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon. Er war Mitte September in Pakistan festgenommen worden.
Das Bundeskriminalamt FBI hatte erst in dieser Woche Sorge über mögliche neue Terroranschläge geäußert. Es gebe Hinweise, dass El Kaida "spektakuläre Anschlägen" mit möglichst hohen Opferzahlen und schwerem Schaden für die US-Wirtschaft verüben wollte, hieß es in einer FBI-Mitteilung an alle Dienststellen. Demnach sind nationale Symbole und Flugzeuge am meisten gefährdet.
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Mordalarm in Wien12:03
Zu Tode geprügeltMann sagte nach Schlägerei bei der Polizei aus - nun folgte die Rache
