Endeavour: Startverschiebung vorerst um 24 Stunden
- Techniker sollen zuerst Ursache des Sauerstoff-Lecks klären
Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat den für Montag früh vorgesehenen Start der Raumfähre Endeavour zur Internationalen Raumstation (ISS) um mindestens einen Tag verschoben. Grund sei ein Leck in einer Sauerstoffleitung eines der beiden Versorgungssysteme an Bord des Space Shuttle, teilte die NASA am späten Sonntagabend (Ortszeit) in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida mit.
Die mechanischen Erschütterungen beim Start hätten das Problem noch verschlimmern können, sagte ein Sprecher. Zudem wollten Techniker zunächst die Ursache herausfinden. Die Raumfähre sollte mit sieben Astronauten um kurz vor 07.00 Uhr (MEZ) vom Raumfahrtzentrum Kennedy abheben.
Die Verzögerung werde vorerst mit 24 Stunden kalkuliert, sagte der NASA-Sprecher weiter. Die zuständigen Techniker müssten nun herausfinden, ob der Start wegen der Reparaturarbeiten um längere Zeit verschoben werden müsse. Im schlimmsten Fall müsse der Laderaum des Shuttles geleert werden, was mehrere Wochen in Anspruch nehmen könne. Sollte sich das Leck jedoch als klein herausstellen, könne die Crew während der für elf Tage geplanten Mission "damit leben".
Geplant war der Einsatz eines vierköpfigen Teams für Ausbauarbeiten an der ISS sowie der Austausch der Langzeitbesatzung der ISS. Bei drei Weltraumspaziergängen wollten die Raumfahrer eine zweite Trägerkonstruktion anbringen, die Teil des künftigen Kühlsystems ist.
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