Nach Absturz auf Philippinen 18 Leichen geborgen
- Offizielle Zahl der Toten gestiegen

Einen Tag nach dem Absturz einer Fokker 27 auf den Philippinen ist die offizielle Zahl der Toten auf 18 gestiegen. Taucher hätten am Dienstag vier weitere Leichen geborgen, teilte die philippinische Küstenwache mit.
Das Flugzeug war am Vortag kurz nach dem Start in Manila mit 34 Menschen an Bord ins Meer gestürzt. 15 Menschen, darunter die beiden Piloten, hatten das Unglück mit Verletzungen überlebt. Ein Sprecher der Küstenwache äußerte die Hoffnung, dass die letzte noch vermisste Person möglicherweise überlebt habe und von Fischern geborgen worden sei.
Die Maschine der regionale Fluggesellschaft Laoag Air war auf einem Inlandsflug von Manila nach Laoag im Norden des Landes. An Bord befanden sich 29 Passagiere und 5 Besatzungsmitglieder. Als Ursache wird ein Triebwerksschaden vermutet. Es war der zweite Absturz einer Fokker-Maschine innerhalb von nur einer Woche. Erst am vorigen Mittwoch war eine Fokker 50 in Luxemburg verunglückt. Dabei kamen 20 Menschen ums Leben, darunter auch 15 Deutsche.
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