Dreijähriger steckt Wohnhaus in Brand
Ein dreijähriger Bub hat heute, Sonntag, Vormittag ein Einfamilienhaus in Bregenz in Brand gesteckt. Ihm sei kalt gewesen, gab er als Grund an, warum er im Kinderzimmer mit einem Feuerzeug ein Feuer entfacht hatte. Seine zwei Jahre ältere Schwester brachte ihn und sich selbst ins Freie, nachdem das Feuer außer Kontrolle geraten war.
Das Obergeschoß des Hauses stand innerhalb kurzer Zeit in Vollbrand, für die Bregenzer Feuerwehren bedeutete das Großeinsatz mit schwerem Atemschutzgerät. Die beiden Kinder wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Landeskrankenhaus Bregenz eingeliefert. Glücklicherweise bestätigte sich der Verdacht bei einer eingehenden ärztlichen Untersuchung nicht.
Verwirrung herrschte längere Zeit über die Eltern der beiden Kinder, die längere Zeit nicht auffindbar waren. Wie sich im Laufe des Vormittags herausstellte, befand sich die Mutter bei der Arbeit. Eine nicht näher genannte Aufsichtsperson, so die zuständige Gendarmerie Vorkloster zur APA, hätte sich bei Brandausbruch "in näherer Umgebung" befunden.
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