Unfall mit Linienbus in Wien: Passantin gestorben
- Frau war zwischen Bus und Lichtmast eingeklemmt worden
- Ursache für den Unfall vorerst unbekannt
Die Passantin, die am Samstag Nachmittag in Wien-Wieden bei einem Unfall mit einem Bus der Linie 59A schwere Verletzungen erlitten hatte, ist am Abend im Lorenz Böhler-Krankenhaus gestorben. Die 41 Jahre alte Ulrike B. aus Margareten war zwischen dem Fahrzeug und einem Lichtmast eingeklemmt worden, als der Bus auf der Rechten Wienzeile beim Zufahren zur Haltestelle Bärenmühldurchgang auf den Gehsteig geraten war.
Sechs Fahrgäste wurden verletzt, fünf von ihnen wurden in Spitäler eingeliefert. Die Lenkerin erlitt ebenso einen Schock wie ein Bewohner des Hauses, gegen das der Lichtmast gedrückt worden war. Die Ursache des Unfalls ist vorläufig noch nicht offiziell geklärt, laut Polizei wurde spontanes Bremsversagen angegeben. Technische Überprüfungen werden noch durchgeführt.
Der Unfall führte zu massiven Verkehrsbehinderungen. Die Stauungen lösten sich erst nach 17.00 Uhr - mehr als drei Stunden nach dem Unfall - auf.
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