Samstag, 16. November 2002

Tierschützer demonstrierten in Wien

  • Bundeseinheitliches Schutzgesetz gefordert

Um ihrer Forderung nach einem bundeseinheitliches Tierschutzgesetz, einer eigener Anwaltschaft für Vierbeiner und der Aufnahme des Tierschutzes in die Verfassung Nachdruck zu verleihen, gingen heute, Samstag, rund 300 Menschen in Wien auf die Straße. Zu der Demonstration hatte der Wiener Tierschutzverein aufgerufen.

SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer nahm die Gelegenheit zum Anlass, um dem Verein "volle Unterstützung" zuzusichern, wie es in einer Aussendung des Pressedienstes seiner Partei hieß. Die SPÖ, so Gusenbauer, kämpfe um ein einheitliches Gesetz für die Tiere, "bisher sind wir aber immer am völlig unverständlichen Widerstand von ÖVP und FPÖ gescheitert".

Die Ungleichbehandlung von Tieren durch die unterschiedlichen Ländergesetze sei eine große Ungerechtigkeit. "Ein Schwein in Oberösterreich sollte nicht schlechter behandelt werden dürfen als ein Vorarlberger Schwein", so Gusenbauer in der Aussendung.

16.11.2002 12:47