Nur 24 Prozent wollen UMTS-Dienste nutzen
- Junge Frauen & "Mobile Population" als Early Adopters
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Experten: Handy top, UMTS flop
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Welche Dienste mit UMTS kommen
Solche Prognosen hören die Mobilfunkbetreiber, die Unmengen in UMTS-Lizenzen investiert haben, wohl nicht besonders gerne: Wie das renommierte Marktforschungsunternehmen Forrester in einer aktuellen Studie herausgefunden hat, wollen zukünftig nur 24 Prozent aller europäischen Handynutzer kostenpflichtige GPRS und UMTS-Anwendungen nutzen.
SMS bleibt weiterhin die einzige nicht-sprachbasierte Handy-Funktion, für die bei den Usern eine hohe Zahlungsbereitschaft besteht. Dieser Trend lässt sich auch deutlich aus aktuellen Erfahrungen mit der WAP-Technologie ablesen. Denn: Obwohl beinahe 23 Prozent aller Handynutzer ein WAP-fähiges Mobiltelefon ihr Eigen nennen, nutzen nur drei Prozent entsprechende Dienste.
Suche nach Killerapplikation
Forrester rät den Netzbetreibern jedoch, weiter an der Entwicklung und Einführung neuer GPRS und UMTS-Anwendungen zu arbeiten. Denn nur so steige die Wahrscheinlichkeit, eine echte Killerapplikation zu lancieren. Forrester verortet dabei zwei Zielgruppen, die sich als die zahlungskräftige und interessierte Early Adopters entpuppen könnten.
Zielgruppe 1: Junge Frauen
Zum einen sind die laut den Analysten jungen Frauen. Diese machen mit 27 Millionen Nutzern 14 Prozent des gesamten Marktes aus und verwenden ihre Handys nicht nur zu Kommunikationszwecken, sondern auch als Gerät für Entertainment. Vor allem an MMS, Games und Instant Messenger-Funktionen besteht bei weiblichen Jugendlichen hohes Interesse, was sich in entsprechende Verkäufe umwandeln lassen könnte.
Zielgruppe 1: Mobile Population
Als zweite besonders relevante nennt Forrester die so genannte "Mobile Population" - berufstätige Männer mit hohem Einkommen, die vor allem ein hohes Interesse an Anwendungen zur Organisierung haben. Zudem könnten diesen 29 Millionen Usern Funktionen verkauft werden, die einen engen Kontakt mit Kollegen ermöglichen.
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