Donnerstag, 7. November 2002

Auszeichnung für österreichischen Computerforscher

  • "Cor Baayen Award 2002" ist mit 5.000 Euro dotiert

Der "Cor Baayen Award 2002" der European Consortium für Informatics an Mathematics (ERCIM), ein internationaler Nachwuchs-Preis für Forschungen auf dem Gebiet der Informationstechnologien, geht an den Österreicher Andreas Rauber von der Technischen Universität (TU) Wien. Rauber entwickelte im Rahmen seiner Dissertation ein Wissensmanagementsystem für Bibiotheken. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert, und wurde in Sophia Antipolis (Frankreich) überreicht, teilte die Austrian Association for Research in IT (AARIT) mit.

Andreas Rauber ist mittlerweile Assistent am Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme der TU Wien. Er erarbeitete eine Möglichkeit, große Datenmengen verwaltbar zu machen: Eine Bibliothek, die auf einer sich selbst organisierenden Landkarte basiert. Der Vorteil dieser Karte gegenüber konventionellen digitalen Systemen besteht darin, dass die Wissensinhalte durch Visualisierung intuitiv zugänglich werden.

Vergleich mit geopraphischer Landkarte möglich
Einer geographischen Landkarte gleich, ist themenverwandtes Wissen in Form eines Clusters abgebildet, quasi als städtischer Ballungsraum. Damit verbundene Inhalte sind räumlich gesehen in kürzerer Distanz dazu abgebildet, vergleichbar den Randgebieten des städtischen Ballungsraumes. So ist auf einen Blick ersichtlich, wo bestimmte Themenkomplexe und damit verbundene Inhalte in der Bibliothek abgelegt sind.

Weitere Informationen: