profil: Unilever will Knorr-Fabrik in Wels verkaufen
- Verhandlungen sollen bis Jahresende abgeschlossen sein
Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever werde sich demnächst endgültig aus der industriellen Produktion in Österreich zurückziehen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe.
Das Knorr-Werk in Wels mit 240 Mitarbeitern werde an den Lebensmittelproduzenten Landena, einen Betrieb der bäuerlichen Landgenossenschaft Ennstal, verkauft, schreibt das Magazin.
"Bis Jahresende wollen wir die Verhandlungen abschließen", wird Otto Bloder, Chef des Noch-Eigentümers Unilever Österreich zitiert. Die Fabrik in Wels war erst vor zwei Jahren im Zuge der Übernahme des US-amerikanischen Nahrungsmittelkonzerns Bestfoods an Unilever gegangen. In Österreich würden nach dem Verkauf der Knorr-Fabrik gerade mal 500 Beschäftigte in Vertrieb, Marketing und Produktentwicklung auf der Gehaltsliste stehen, schreibt das Magazin.
Der künftige Betreiber Landena, der Fleischfertiggerichte, Wurst und Dosenkost herstellt, erzielt mit 350 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 25,5 Mill. Euro. Für Unilever-Manager Bloder sei die Knorr-Fabrik bei Landena gut aufgehoben, da "besser ausgelastet".
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