Chrysler ruft 500.000 Minivans zurück
- Fahrzeuge aus Eurostar-Werk Graz nicht betroffen
Die Chrysler Group, die amerikanische DaimlerChrysler-Tochter, ruft 500.000 Minivans der Modelljahre 1996 bis 1998 zurück. Es geht um ein fehlerhaft installiertes Elektroteil, das Strom an verschiedene Komponenten im Steuerrad leitet. Das Teil soll im Zuge der Rückrufaktion ausgetauscht werden. Dies teilte DaimlerChrysler am Mittwoch in Auburn Hills (Michigan) mit.
Chrysler kündige außerdem für weitere 1,3 Millionen Minivans eine Garantie für das fragliche Teil auf Lebenszeit des Fahrzeuges an. Es sind von dem Rückruf eine halbe Million Minivans mit weniger als 70.000 gefahrenen Meilen (112.000 Kilometer) betroffen. Es handelt sich um Grand Caravan- und Caravan-Modelle von Dodge, Grand Voyager- und Voyager-Modelle von Plymouth sowie um Chrysler Town and Country-Modelle.
Das Teil könnte während der Produktion falsch installiert worden sein. Die Airbag-Warnlichter könnten aufleuchten und der Airbag auf der Fahrerseite, die Hupe und die Geschwindigkeitskontrolle könnten versagen.
Chrysler-Sprecherin Angela Spencer Ford erklärte auf Anfrage, dass nur 18.000 der Fahrzeuge exportiert worden seien. Die betroffenen Fahrzeuge sind nach Chrysler-Angaben entweder in dem amerikanischen Werk in St. Louis oder in der kanadischen Autofabrik in Windsor gebaut worden. Die Fahrzeuge, die in der Eurostar-Fabrik in Graz gebaut worden sind, seien nicht betroffen. In Graz wird die Mehrzahl der außerhalb Nordamerikas verkauften Minivans produziert.
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