Gewista ordnet Osteuropa-Geschäft neu
- Beteiligungen an tschechischen und slowakischen Kollegen
- Polen-Engagement beendet
Der österreichische Außenwerber Gewista verstärkt sein Engagement in Tschechien und der Slowakei und hat ihre Anteile an zwei Tochterunternehmen in diesen Ländern aufgestockt. Die Europlakat Praha besitze man nun zur Gänze, an der Rencar, einem Joint Venture mit den Prager Verkehrsbetrieben, halte man 72 Prozent, und die Europlakat Slowakei stehe ebenfalls zu 100 Prozent in Gewista-Eigentum.
Strategisches Ziel sei es, in den ost- und südosteuropäischen Nachbarländern Österreichs die jeweils nationale Marktführerschaft zu erlangen bzw. zu festigen, sagte Gewista-Generaldirektor Karl Javurek. Partner bei den jeweiligen Töchtern waren bisher die Schweizer Affichage Holding sowie die Deutsche Städte-Medien (DSM). An der Affichage Holding ist die französische JCDecaux-Gruppe, die an der Gewista 67 Prozent hält, zu 30 Prozent beteiligt.
Zugleich hat sich die Gewista aus Polen zurückgezogen: Die Europlakat Polska, an der die DSM 51 Prozent hielt sowie Gewista und Affichage Holding je 24,5 Prozent, wurde zur Gänze an die Deutsche Ströer-Gruppe verkauft. "Wir verlassen damit einen Markt, der zur Zeit allen Marktteilnehmern nur Verluste bringt und konzentrieren uns auf die uns näher liegenden Märkte, welche im heurigen Jahr 25 Prozent organisches Wachstum bringen", so Javurek.
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