Dienstag, 5. November 2002

Analysten erwarten bei Andritz Umsatz-Rückgang

  • Umsatzrückgang von 13,7 Prozent erwartet

Analysten heimischer Großbanken erwarten für die am Donnerstag, den 7. November, zur Veröffentlichung anstehenden Ergebnisse der ersten drei Quartale des Grazer Anlagenbauer Andritz einen Umsatz- und Ergebnisrückgang. Man spricht von einem EBITDA von 55,1 Millionen Euro.

Der Durchschnitt der Schätzungen für das Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) für die ersten neun Monate 2002 liegt bei 55,1 Mill. Euro, nachdem im Jahr 2001 nach neun Monaten noch 67,7 Mill. Euro erzielt worden waren. Der Rückgang entspräche einem deutlichen Minus von 18,6 Prozent.

Die Konsensusprognose für den Umsatz im Zeitraum Jänner bis September 2002 lautet 807,8 Mill. Euro (minus 13,7 Prozent). In der Vorjahresperiode wurden 936 Mill. Euro generiert. Die Bandbreite der Umsatz-Schätzungen reicht von 802,5 Mill. bis 818 Mill. Euro.

Alfred Reisenberger von der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) sieht den Umsatzeinbruch zyklisch bedingt. Bei den Margen erwartet der BA-CA-Experte im Vergleich zum Vorquartal einen leichten Anstieg. Die Empfehlungen für die Andritz-Aktie lauten von der Erste Bank und von der BA-CA jeweils "Kaufen". Die Raiffeisen Centrobank (RCB) stuft den Anlagenbauer aktuell mit "Neutral" ein.

5.11.2002 15:55