OMV darf im Schwarzen Meer nach Öl suchen
- Investitionen von 2,5 Mill. Dollar geplant
Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hat in Bulgarien den Zuschlag für die Exploration des offshore Blocks "Varna-Deep Sea" im Schwarzen Meer erhalten. Für die dreijährige Explorationsperiode des vor der bulgarischen Küste gelegenen Blocks sind Investitionen von rund 2,5 Mill. US-Dollar (2,51 Mill. Euro) vorgesehen, teilte das börsenotierte Unternehmen am Dienstag in einer Presseinformation mit.
Nach Abschluss entsprechender Detailverträge mit der bulgarischen Regierung werde OMV Anfang 2003 erste Explorationsaktivitäten starten, hieß es weiter. Die Auswertung der geologischen Studien und seismischen Messungen soll bis 2005 abgeschlossen sein. Eine Explorationsbohrung ist laut OMV für 2006 geplant.
Mit der Lizenz setzt der OMV-Konzern einen weiteren Schritt im Rahmen seiner Wachstumsstrategie, die tägliche Produktion bis 2008 auf 160.000 Barrel Oiläquivalent zu verdoppeln.
Der offshore Block "Varna-Deep Sea", der ein Gebiet von 13.110 Quadratkilometern umfasst, liegt zum Großteil am Kontinental-Abhang im westlichen Schwarzmeerbecken. Die Meerestiefe im Block beträgt 150 bis 2.000 Meter. OMV hält nach eigenen Angaben 100 Prozent der Anteile an dem Block und ist Betriebsführer. In Bulgarien ist das Wiener Unternehmen bisher mit 60 Tankstellen vertreten, der Marktanteil wird mit rund 11 Prozent beziffert.
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