In Asien entsteht die größte Freihandelszone der Welt
- China und ASEAN-Staaten unterzeichnen Rahmenvertrag

In Asien wird in zehn Jahren die mit rund 1,7 Mrd. Verbrauchern größte Freihandelszone der Welt entstehen. Einen entsprechenden Rahmenvertrag unterzeichneten die Staats-und Regierungschefs des Verbands Südostasiatischer Staaten (ASEAN) und Chinas am Montag auf dem ASEAN-Gipfel in Phnom Penh.
Bereits im kommenden Jahr sollen im Handel zwischen den zehn ASEAN-Mitgliedern und China die Zolltarife vor allem für landwirtschaftliche Produkte gesenkt werden. Ebenfalls 2003 sollen konkrete Verhandlungen über den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Investitionen beginnen.
Das Handelsvolumen zwischen der bereits bestehenden Freihandelszone der ASEA-Staaten und China wird mit 1,2 Bill. Dollar (1,22 Bill. Euro) beziffert. Bereits im vergangenen Jahr hatten beide Seiten vereinbart, dass China der Freihandelszone innerhalb von zehn Jahren beitreten solle. Zum Verband der südostasiatischen Staaten gehören bisher Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Birma, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.
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