Aufsteiger-Rekord für Pasching: Schon 31 Punkte
- 12-Zähler-Vorsprung von Austria keine Bestmarke
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"Halbzeit-Pfiff" in der Bundesliga! Zwei Teams sind nach 18 Runden in aller Munde: Zum einen ist es Pasching, der unheimliche Aufsteiger aus Oberösterreich: 31 Punkte konnte die Zellhofer-Truppe bereits einheimsen, so viele wie noch kein Neuling seit Einführung der Zehnerliga 1993. Für Gesprächsstoff sorgt natürlich auch Tabellenführer Austria, allerdings konnten die Veilchen keine Bestmarke aufstellen. Zwölf Punkte Vorsprung zur Halbzeit auf den Zweiten hatte zuletzt auch der FC Tirol. Die genauen Daten finden Sie in der Story im Kasten rechts!
Zum Abschluss der 18. Runde der Fußball-Bundesliga setzte sich SV Pasching am Sonntag gegen Sturm Graz mit 2:0 (0:0) durch. Edi Glieder entschied vor 5.000 Zuschauern im Waldstadion mit seinen Treffern in der 68. (Elfmeter) und 92. Minute das Duell um Platz zwei für den Aufsteiger, der damit nach der ersten Meisterschaftshälfte mit zwölf Punkten Rückstand erster "Verfolger" von Herbstmeister und Winterkönig Austria ist.
In einem niveau-schwachen Duell um Platz zwei waren Höhepunkte Mangelware. Es wurde mehr gerutscht, gegrätscht und gehalten als Fußball gespielt. Die wenigen Chancen waren zudem meist nicht Produkt geplanter Angriffsaktionen, sondern resultierten aus Eigenfehlern: So rettete Strafner nach schlechtem Weber-Abschlag vor Glieder (5.) und Golemac produzierte fast ein Eigentor (35.). Auf der Gegenseite scheiterte Rojas an Ex-Sturm-Torhüter Schicklgruber (18.), die größte Möglichkeit vergab Szabics kurz vor der Pause (44.), als er den Ball am langen Eck vorbei setzte.
Auch nach der Pause änderte sich wenig an der enttäuschenden Darbietung beider Teams. Es gab Gelegenheiten für Glieder (53.) und Kovacevic (54.), ein Abseits-Tor von Kuljic (61.) wurde zu Recht nicht anerkannt - eigentlich deutete alles auf ein 0:0 hin. Bis der eingewechselte Mario Mühlbauer von Sturm-Libero Robert Golemac im Strafraum zurückgehalten wurde, Routinier Edi Glieder ließ sich die Elfmeter-Chance nicht nehmen (68.).
Sturm hatte durch einen Strafner-Kopfball nach Brzeczek-Eckball eigentlich nur eine Möglichkeit zum Ausgleich (87.). In der Nachspielzeit machte Glieder per Kopf nach Mühlbauer-Flanke alles klar für die Gastgeber, die damit weiter zu Hause ungeschlagen bleiben. Für die Steirer gab es gegen Pasching erneut nichts zu holen, neben der Niederlage vor dem UEFA-Cup-Rückspiel gegen Lewski Sofia mussten außerdem noch Mujiri und Neukirchner mit Blessuren vorzeitig vom Platz.
SV Pasching - Sturm Graz 2:0
Waldstadion, 5.000 Zuschauer, Stuchlik.
Tore: 1:0 (68.) Glieder (Elfmeter); 2:0 (92.) Glieder.
Pasching: Schicklgruber - Metlitskij - Knabel, M. Aslan - Mair (76. Alexander Hörtnagl), Kovacevic, Riegler, Kahraman (81. Laschet), Sarac - Glieder, Kuljic (67. Mühlbauer)
Sturm: Weber - Golemac - Strafner, Bosnar - Neukirchner (69. G. Korsos), Wetl, Mählich (73. Masudi), Brzeczek, Rojas - Szabics, Mujiri (46. Amoah)
Gelbe Karten: Sarac bzw. Mählich
18. Runde der T-Mobile-Bundesliga
SV Salzburg - SK Rapid Wien 3:1 (1:0)
Grazer AK - SV Ried 2:0 (1:0)
FC Kärnten - SW Bregenz 3:0 (1:0)
Austria Wien - Admira Mödling 2:1 (0:1)
PlusCity Pasching - Sturm Graz 2:0 (2:0)
