Mittwoch, 6. November 2002

Schlusslicht Admira bei 3:1 überlegen

  • Südstädter kämpfen um den Klassenerhalt
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Schlusslicht Admira hat die Gunst der Stunde genützt und mit einem 3:1-Sieg über den Tabellen-Zweiten Pasching den Anschluss an Salzburg und Bregenz geschafft. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt waren die Südstädter klar besser, Pasching zeigte hingegen so gut wie nichts. Das Match endete mit einer viertestündigen Verspätung, weil sich Schiedsrichter Meßner kurz vor der Pause einen Muskelfasserriss zugezogen hatte und durch seinen Assistenten Lambert ersetzt werden musste. An der Linie assistierte danach der zufällig anwesende Schiedsrichter Laschober.

Die Oberösterreicher gingen zwar schon nach 81 Sekunden durch Riegler (nach Pass von Hörtnagl) in Führung, die Hausherren reagierten aber gar nicht geschockt, sondern konterten schon drei Minuten später mit einer tollen Chance, Barisic schoss aus zehn Metern aber Keeper Schicklgruber an. Danach machte die Admira das Spiel, Pasching versuchte lediglich aus einer festen Abwehr heraus zu kontern. In der 38. Minute wurden die Admiraner für ihre Aktivität belohnt. Barisic flankte von rechts, die Paschinger Verteidiger sprangen daneben und Troyansky schoss aus fünf Metern zum 1:1 ein.

Schiri verletzt
Nach einer fast halbstündigen Pause wegen der Verletzung von Schiedsrichter Meßner kehrten die Mannschaften auf das Feld zurück, am Gesamtbild änderte sich nichts. Die Admira wurde immer überlegener, hatte auch mehrere gute Möglichkeiten und kam letztlich auch zu verdienten Toren. Beide fädelte Iwan ein. Seine Flanke in der 67. Minute verwertete Olszar per Kopf zum 2:1, nach einem Pass von Iwan überlief erneut Olszar zwei Paschinger und schob den Ball an Schicklgruber vorbei zum Endstand ins Netz. Es war der erste Sieg der Admira nach fast zwei Monaten, der vierte insgesamt in der laufenden Meisterschaft.

Johann Krejcirik (Admira-Trainer): "Ich bin sehr zufrieden. Wir sind praktisch schon mit einem 0:1 ins Spiel gegangen, dann hat die Mannschaft aber Moral gezeigt. Wir hätten das Spiel schon viel früher entscheiden können. In der zweiten Hälfte haben wir kompakter und Fußball gespielt und demnach verdient gewonnen."

Georg Zellhofer (Pasching-Trainer): "Ich bin nicht wirklich überrascht. Die Akkus sind leer, eine körperliche und geistige Müdigkeit einfach da. Bei uns ist der Alltag eingekehrt. Bei einem Sieg heute hätten wir zu 99 Prozent mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun gehabt, jetzt müssen wir versuchen, weiter Punkte zu machen."

Admira Wacker Mödling - SV Pasching 3:1 (1:1)
Südstadt, 1.000, SR Meßner (ab 45. Lambert)

Tore: 0:1 (2.) Riegler, 1:1 (38.) Troyansky, 2:1 (67.) Olszar, 3:1 (76.) Olszar

Admira: W. Knaller - Zingler - Hatz, Troyansky - Iwan, Suchard, Markovic (83. Thonhofer), Barisic, Ledwon (71. Swierczewski), Cestnik - Olszar (90. C. Knaller)

Pasching: Schicklgruber - Metlitskij - Aslan, Wisio - Huspek (59. Mühlbauer), Riegler, Horvath, Hörtnagl, Sarac - Datoru (59. Mair), Glieder

Gelbe Karten: Barisic, Hatz bzw. Hörtnagl
Die Besten: Zingler bzw. Riegler

6.11.2002 21:05