Österreich besiegte in Oslo Polen 3:1
- ÖEHV-Mannschaft damit zumindest Turnierzweiter
Das österreichische Eishockey-Nationalteam hat am Sonntag beim Intrum-Justitia-Cup in Oslo im abschließenden Match gegen Polen einen 3:1-(1:0,2:1,0:0)-Sieg gefeiert. Damit wahrte die ÖHEV-Mannschaft unter Neo-Teamchef Herbert Pöck die Chance auf den Turniersieg und wird im schlechtesten Fall auf dem zweiten Platz landen.
Im letzten Spiel (ab 17:00 Uhr) traf Gastgeber Norwegen auf Weißrussland, bei einem Remis oder einem Sieg der Weißrussen sind die Österreicher Gewinner des Intrum-Justitia-Cups.
Nach dem 3:2-Auftaktsieg über die Weißrussen und der 3:5-Niederlage gegen die Skandinavier präsentierte sich die Pöck-Equipe im dritten Match innerhalb von nicht einmal 72 Stunden vor allem in der Offensive sehr gut und lag nach 27 Minuten 3:0 voran. Den Polen gelang durch Schubert nur noch der Ehrentreffer.
"Die Belastung war sehr groß, aber die Burschen haben ihre Sache sehr gut gemacht. Auch die vielen jungen Spieler habe tolle Leistungen gezeigt", betonte Verbandskapitän Giuseppe Mion. "Nur das Umschalten von Offensive auf Defensive muss in Zukunft besser klappen, denn solche Schwächen werden in der A-Gruppe mit Toren bestraft." Pöck war mit seinem Debüt sehr zufrieden und erklärte, dass er momentan auf 48 Spieler für das Nationalteam zurückgreifen kann.
Sonntag-Ergebnis vom Intrum-Justitia-Cup in Oslo: Österreich - Polen 3:1 (1:0,2:1,0:0). Tore: Lakos (9./PP), Trattnig (21./PP), Kaspitz (27.) bzw. Schubert (32.)
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