Lautowa will bei Bofrost-Cup solide Vorstellung geben
- 21-Jährige trainiert derzeit mit Peter Jonas
- Hübler bleibt aber Betreuerin

Die 21-Jährige Julia Lautowa startet am Freitag und Samstag beim Eiskunstlauf-Grand-Prix in Gelsenkirchen. Das Damen-Feld beim Bofrost-Cup umfasst elf Damen, für die Österreicherin geht es nach dem verpatzten Karl-Schäfer-Memorial vorerst um die Absolvierung eines solides Programms und der Wiedergewinnung ihrer Sicherheit. Der Damen-Bewerb wird an beiden Tagen erst in den Abendstunden absolviert.
Lautowa führte nach dem Wiener Event vor gut zwei Wochen ein Gespräch mit ihrer Trainerin Jana Hübler und Verbandspräsidentin Trixi Schuba, um einen Weg aus der Krise zu finden. Die gebürtige Russin trainierte in Folge mit Peter Jonas, dem Ex-Coach der Deutschen Tanja Szewczenko. Hübler kümmerte sich zuletzt um ihre anderen Schützlinge, betreut Lautowa aber in Gelsenkirchen. Der vermehrte Abstand der Beiden voneinander sollte der sportlichen Zukunft der mehrfachen österreichischen Meisterin zu Gute kommen.
ÖEKV- und Engelmann-Funktionär Hans Gunsam beobachtete Lautowa zuletzt mehrfach beim Training: "Sie hat einen ganz guten und sicheren Eindruck auf mich gemacht. Neue Besen kehren eben manchmal gut." Nach einem viertägigen "Heimat-Urlaub" in Moskau in der nächsten Woche wird Lautowa daher bis zur NHK Trophy ab 29. November in Kyoto wieder bei Jonas trainieren. Der nächste Moskau-Besuch der oft an Heimweh leidenden Olympia-14. von Nagano 1998 ist für die Weihnachtstage eingeplant.
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