Kahn-Kritik nach neuerlicher Bayern-Niederlage
- Hitzfeld wird als erster Kandidat auf Rausschmiss gehandelt
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Nach der nächsten Pleite des FC Bayern liegen in München die Nerven blank. Kapitän Oliver Kahn hat einen Tag nach der 0:2-Niederlage des deutschen Fußball-Rekordmeisters in Bremen scharfe Kritik an Präsident Franz Beckenbauer und Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge geübt. Das Krisen-Management von Manager Uli Hoeneß bezeichnete der Torhüter dagegen als vorbildlich. "Uli Hoeneß kommt zur Mannschaft und redet nicht über die Medien mit uns. Das macht Führungsqualität aus, das ist fruchtbar", sagte Kahn.
Der deutsche Internationale warf Beckenbauer und Rummenigge vor, vor Saisonbeginn mit ihrer Forderung nach attraktivem Fußball ein falsches Signal gegeben zu haben. "Das ist nicht der richtige Weg", sagte der Nationaltorhüter, der sich erneut für den in der Kritik stehenden Trainer stark machte. "Wir wollen zusammen mit Ottmar Hitzfeld deutscher Meister werden."
Hitzfeld vor dem Rausschmiss?
Hitzfeld gilt mittlerweile beim Sportwettenanbieter "Centrebet" als erster Anwärter auf die nächste Trainerentlassung in der deutschen Bundesliga. Das australische Unternehmen zahlt bei einer Entlassung Hitzfelds für 10 eingesetzte Euro 27,50 Euro. Vor zehn Tagen hätte es für den selben Einsatz noch 510 Euro gegeben. Hitzfeld führt die Liste vor Eduard Geyer (Energie Cottbus/1:3,25) und dem Österreicher Kurt Jara (Hamburger SV/1:4,50) an.
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