Fast 1.400 Menschen in Südrussland an Ruhr erkrankt
- Kontroverse über infizierte Milchprodukte

Die Ruhr-Epidemie in Südrussland hat sich weiter ausgebreitet. Fast 1.400 Menschen, die meisten von ihnen Kinder, mussten am Samstag im Krankenhaus behandelt werden, wie die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden meldete.
Als Ursache für die Epidemie wurde der Genuss von verunreinigten Milchprodukten aus einer Fabrik in der südrussischen Stadt Kropotkin vermutet. Die Infizierten litten an hohem Fieber, Magenkrämpfen und Brechreiz. Angesichts der hohen Zahl von Betroffenen und der geographischen Ausbreitung sprach der Chef des russischen Gesundheitsdienstes, Gennadi Onischtschenko, von einer Epidemie bisher unbekannten Ausmaßes.
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