Van d. Bellen: Schüssel-Kurs schließt schwarz-grün aus
- "Unwahrheitspegel wird überschritten"
·Politiker-Zitate
Wer hat was gesagt - Wissen Sie's?
·Partei-Sites
Wahl: Wer hat wie schnell reagiert?
·Service total
So funktioniert's! Fragen & Antworten
·Online-Umfrage
Partei, Kanzler, Koalition - Ihr Tipp?
Der Grüne Bundessprecher Alexander Van der Bellen schließt eine Koalition mit der ÖVP "mit diesem Schüssel-Kurs" aus. Die "ÖVP-Gräuelpropaganda gegen Rot-Grün ist eine Attacke auf Grün, nicht auf Rot. Da wird ein Unwahrheitspegel so überschritten, dass ich mich nur wundern kann". Der ÖVP-Stil sei, "schauen wir, wo wir sie unter der Gürtellinie erwischen", kritisiert Van der Bellen die Volkspartei.
Die ÖVP führe einen FPÖ-Vereinnahmungswahlkampf und unterscheide sich kaum von früheren Positionen der FPÖ. "Die jetzige ÖVP-Führung legt alles darauf aus, an uns Wähler abzugeben und dafür solche von der FPÖ zu kassieren. Mit diesem Schüssel-Khol-Kurs kann ich nichts anfangen". Diese Aussagen tätigte Van der Bellen im "Standard" (Mittwoch-Ausgabe).
Die Oppositionsansage von SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer (wenn die SPÖ zweiter wird, dann Opposition) hält Van der Bellen für "strategisch nicht durchdacht. Weil das setzt voraus, dass die SPÖ selbst damit rechnet, ihren Vorsprung von rund 300.000 Stimmen zu verlieren. Das ist ja absurd". Gusenbauer sei daran zu erinnern, dass er ja schon den ersten Platz habe, und die SPÖ ist in Opposition. "Das Primärziel muss also sein, die schwarz-blaue Koalition zu brechen. Alles andere ist derzeit völlig sekundär".
Dalai Lama in Österreich10:26
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
