Gendarmerie-Diensthund verletzte sein Herrl
- Belgischer Schäfer 'Mistral' rastete bei Übung aus
Jahre hindurch war der belgische Schäfer "Mistral" als Diensthund der Kärntner Gendarmerie erfolgreich im Einsatz, Anfang November war damit Schluss. Bei einer Übung fiel er sein eigenes Herrl an, der Beamte wurde an der Hand und am Arm verletzt.
Es war bei einer Diensthundeübung in Rothenthurn (Bezirk Spittal/Drau). Im Zuge einer so genannten Unterordnungsübung fiel "Mistral" über den 39-jährigen Beamten des Postens Pischeldorf (Bezirk Klagenfurt-Land) her und verbiss sich in dessen linken Ober- und Unterarm sowie in die rechte Hand. Kollegen musste Pfefferspray einsetzen. Erst dann ließ der Hund von seinem "Herrl" ab.
Der Gendarm wurde unbestimmten Grades verletzt und ins Krankenhaus Spittal/Drau gebracht. "Mistral" wird einer tierärztlichen Untersuchung unterzogen. Danach entscheidet sich die weitere Zukunft des belgischen Schäfers. "Mir ist in 25 Jahren bisher noch nie solch ein Zwischenfall untergekommen", sagte Diensthunde-Landesausbildungsleiter Karl Dexl. "Offenbar stimmte zwischen den beiden die Chemie nicht mehr."
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