NEWS Exklusiv: Haiders VP-Absage
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TV-Konfrontation: Wer war der Beste?
Wieder da. In Kärnten im Dauerwahlkampf, meldet sich Haider jetzt in NEWS am Wiener Politparkett zurück: Mit einer Totalattacke auf Schüssel.
Der Mann ist derzeit wieder unermüdlich. Kein Feuerwehrfest, keine Betriebs- oder Baumschuleröffnung und schon gar kein Fußballplatz ist vor ihm sicher. Immerhin will Jörg Haider ja mit seiner Kärntner FPÖ ein „Vorbildergebnis“ bei der Nationalratswahl am 24. November erzielen. Und da ist natürlich Wahlkampfeinsatz total angesagt. Und so schüttelt der 52-Jährige jede Menge Hände, herzt allerlei Kinder und verteilt mit seinen jungen Wahlhelfern blaue Geschenke.
Keine Spur ist mehr von jenem Ex-FP-Chef zu sehen, der erst vor einigen Wochen auf sein Comeback als Bundesparteiobmann verzichtet hatte und sich doch eigentlich „scheibchenweise ganz aus der Politik verabschieden„ wollte. Der Meister der „Bin schon weg – bin schon wieder da“-Spielchen ist in seiner politischen Heimat Kärnten wieder omnipräsent. Zumindest in Kärnten scheint man Haider denn auch allerlei Fehler der vergangenen Monate nachzusehen.
Junge Fans
Beim Schülerball des Europagymnasiums Klagenfurt vergangenen Freitag gesellten sich vielmehr Jugendliche zum blauen Altparteiobmann, um ihm Mut zuzusprechen. Einziger Haken bei der Geschichte: Die Haider-Fans waren allesamt erst 17 Jahre alt und damit nicht wahlberechtigt. Ganz so wie jene Kinder, die sich tags darauf vom Präsidenten des FC Kärnten Haider Autogramme auf die Unterarme schreiben lassen. Bei einer Lokaltour durch das Drautal nimmt sich Haider dann die Zeit, auch älteren potenziellen Wählern „Schüssels Verrat“ zu erklären. Leise Kritik an seiner Bagdad-Reise entgegnet Haider mit einem Scherz: „Da musste ich dann meinen Doppelgänger zum Doppelgänger Husseins schicken.“ Und erntet mit dem Gag jede Menge Applaus quer durch Kärnten.
Autorin: Isabelle Daniel
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