VP-Kehrtwende zu Schwarz-Rot
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Sein letzter Poker: Aus für Schwarz-Blau? Wie VP-Chef Schüssel nach Zerbröseln der FPÖ mithilfe der SPÖ Kanzler bleiben will.
Landeshauptmann Sepp Pühringer sprach es trocken aus, und alle auch der Kanzler applaudierten: Rechts von der Mitte steht die FPÖ eine unsichere Bank! Was noch vor ein paar Wochen undenkbar schien, war beim Wahlkampfauftakt der ÖVP letzten Sonntag zum Greifen: Die Kanzlerpartei ist von der bisher so gepriesenen alleinigen schwarz-blauen Partnerschaft abgerückt. Der Zustand der FPÖ hat die schwarzen Granden aufgerüttelt, Wolfgang Schüssel geht jetzt offenbar allein aufs Ganze:
Der Kurswechsel
Offiziell ist von einem Kurswechsel keine Rede. Sondern lediglich davon, dass man nach der Wahl nach allen Seiten hin offen ist. Was natürlich einem VP-Schwenk gleichkommt. Denn Blau ist für die ÖVP dazu gibt es auch einen Parteivorstandsbeschluss nach zweieinhalb Jahren Zusammenarbeit nicht mehr die einzige Regierungsoption. Schüssels Wahlkampfchef Reinhard Lopatka: Es ist richtig, die FPÖ ist nicht mehr unser einziger Ansprechpartner. Alle Optionen sind offen. Entscheidend wird sein, wer, wenn wir Erster werden, in Sachfragen mit uns in einer Koalitionsregierung am weitesten mitgehen kann. Tatsächlich aber ist es das FPÖ-Chaos, das die VP-Granden zu diesem Kurswechsel veranlasst hat. Aus guten Gründen:
Autor: Hubert Wachter
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