Piloten machen United Airlines Tarifkonzessionen
- Erste Einigung mit Pilotengewerkschaft ALPA über Einsparungen
- Gesamtvolumen 5,8 Mrd. Dollar binnen fünfeinhalb Jahren
Die konkursbedrohte United Airlines hat von ihrer Pilotengewerkschaft Tarifkonzessionen in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar (2,23 Mrd Euro) über fünfeinhalb Jahre erhalten. Dies haben die zweitgrößte Fluggesellschaft der Welt und die Gewerkschaft mitgeteilt.
Die Vereinbarung muss noch in einer Urabstimmung von den Piloten sowie vom Verwaltungsrat der United gebilligt werden. Die Pilotengewerkschaft ALPA hat sich damit als erste von fünf Gewerkschaften mit der Fluggesellschaft über einen neuen finanziellen Sanierungsplan geeinigt. Die fünf Gewerkschaften wollen in den kommenden fünfeinhalb Jahren insgesamt 5,8 Milliarden Dollar Tarifkonzessionen machen, doch stehen die Einzelvereinbarungen mit den anderen vier noch aus.
"Dies ist ein solider Beweis, dass wir bei den Kostensenkungen erhebliche Fortschritte machen, um eine gerichtlich überwachte Restrukturierung zu vermeiden", betonte United-Chef Glenn Tilton.
Die United benötigt die Tarifkonzessionen und eine staatliche Kreditgarantie von 1,8 Milliarden Dollar ganz dringend, da sonst ein baldiger Gang zum Konkursrichter und ein Antrag auf temporären Gläubigerschutz droht.
United hat die staatlichen Hilfen bei der nach den Terrorattacken vom 11. September gegründeten staatlichen Hilfsbehörde AITSB beantragt. Die Behörde besteht jedoch auf weit reichende Kostensenkungen, ehe sie Hilfe im Rahmen ihres Zehn-Milliarden-Dollar-Budgets zusagen will.
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