C&A-Chef fordert Samstagsöffnungszeiten bis 18 Uhr
- EU: Ende der nationalen Wettbewerbsregulierung-Vorschriften
Der Chef der deutschen Bekleidungskette C&A, Dominic Brenninkmeyer, hat längere Ladenöffnungszeiten und ein liberaleres Wettbewerbsrecht gefordert. Am Samstag solle die Öffnung von Geschäften bis mindestens 18.00 Uhr erlaubt werden, forderte Brenninkmeyer. Darüber hinaus könne er sich vorstellen, an einer begrenzten Anzahl von Sonntagen zu öffnen. Zudem forderte Brenninkmeyer, im Wettbewerbsrecht die Regelung abzuschaffen, die zeitlich befristete Sonderaktionen verbietet.
Die EU wolle die nationalen Vorschriften zur Wettbewerbsregulierung weitgehend aufheben, wird Brenninkmeyer zitiert. Die am Dienstag verhängte Strafe des Oberlandesgerichts Düsseldorfs gegen C&A wegen der Sonderrabattaktion zur Euroeinführung in Höhe von 400.000 Euro empfinde er als zu hart. Der C&A-Chef kündigte an, das Urteil genau prüfen zu lassen und gegebenenfalls vor den Bundesgerichtshof zu ziehen.
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