Austria feiert gegen Sturm souveränen 4:0-Sieg
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Einen klaren 4:0-Heimsieg feierte die Wiener Austria zum Abschluss der 16. Bundesliga-Runde gegen Sturm Graz. Von der Enttäuschung nach dem schwachen Auftritt im UEFA-Cup war bei den Veilchen nichts zu merken, die Grazer wiederum boten im Vergleich zum Lewski-Spiel eine schwache Leistung. Akoto (30., 94.), Helstad (56.) und Gilewicz (63.) sorgten für die Treffer der Wiener.
International Flop - National Top: Die Austria kam zum Abschluss der 16. Runde der Fußball-Bundesliga im Duell der UEFA-Cup-Starter mit Sturm Graz zu einem klaren 4:0-(1:0)-Heimerfolg. Eric Akoto (30. und 94.), Thorstein Helstad (56.) sowie Radoslaw Gilewicz (63.) fixierten vor 6.115 Zuschauern im Horr-Stadion den verdienten Sieg der Violetten, die damit ihre Tabellenführung weiter ausbauten und nun schon neun Punkte vor dem ersten Verfolger Pasching liegen.
Umbau bei Austria trug Früchte
Austria-Trainer Christoph Daum hatte seine Elf gegenüber der 0:1-Heimniederlage gegen den FC Porto verändert: Für Michael Wagner (Sperre), Jürgen Panis (verletzt) und Martin Hiden (Ersatz) kamen Helstad, Raymond Kvisvik sowie Akoto neu in die Mannschaft. Die verletzten Djalminha und Dheedene standen hingegen weiterhin nicht zur Verfügung. Bei Sturm baute Franco Foda im Vergleich zum 1:0-Erfolg gegen Lewski Sofia ebenfalls um: Der gesperrte Robert Golemac wurde durch Roman Mählich ersetzt, statt Francisco Rojas kam Ekrem Dag zum Einsatz.
Akoto trifft und dankt Jesus
Es entwickelte sich zunächst ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Mandl rettete vor Szabics (3.), auf der Gegenseite hatten Helstad (5.), Gilewicz (9.) und Scharner (10.) die ersten Chancen. Mujiri (15.) sowie Brzeczek (27.) vergaben weitere Sturm-Gelegenheiten, für die Austria scheiterte zunächst noch Ratajczyk (28./Freistoß), ehe nach einer halben Stunde eine Aktion der "Neuen" die Führung brachte. Ein Kvisvik-Eckball kam von Sturm-Torhüter Weber direkt wieder zum Norweger, dessen scharfe, flache Hereingabe Akoto zum 1:0 verwertete - dieser bedankte sich mit seinem T-Shirt "Thank You Jesus" bei höherer Stelle.
Kurz nach der Pause war das Spiel entschieden
Sturm hatte in der 35. Minute durch Amoah die große Möglichkeit zum Ausgleich, aber Austria-Keeper Mandl war auf dem Posten. Dafür ließen vor der Pause auch Helstad (37.) und Dospel (44.) noch weitere Chancen aus. Nach dem Seitenwechsel scheiterte Helstad zunächst noch an Weber (47.), doch nach herrlicher Vorarbeit von Gilewicz, Janocko und Kvisvik nützte der Norsker - ebenfalls ein "Neuer" gegenüber dem UEFA-Cup - aus kurzer Distanz seine Chance (56.). Nun war die Partie gelaufen und die Austria setzte mit dem 3:0 noch eins drauf: Scharner bediente Gilewicz, der Weber mit seinem neunten Saisontreffer zur endgültigen Entscheidung bezwang.
Meisterschaft wird violettes Solo
Der Rest war "Schaulaufen": Akoto (78.), Janocko (79., 88./Stange), Ratajczyk (83.), Rushfeldt (91., 92.) und Scharner (93.) hatten einen höheren Austria-Sieg vor den Beinen. Auf der Gegenseite scheiterte der eingewechselte Masudi beim Comeback an Mandl (81.). Akoto (94.) traf in der Nachspielzeit doch noch zum 4:0 - unter dem Strich stand damit der deutliche Erfolg des überlegenen Tabellenführers, der die Meisterschaft zum Solo gestaltet.
Austria Wien - Sturm Graz 4:0 (1:0)
Horr-Stadion, 6.115, Nicole Petignat (SUI).
Torfolge:
1:0 (30.) Akoto
2:0 (56.) Helstad
3:0 (63.) Gilewicz
4:0 (94.) Akoto (Kopfball)
Austria: Mandl - Scharner, Akoto, Ratajczyk, Dospel - Janocko, Hasek (89. Rothbauer), Flögel, Kvisvik - Helstad (60. Rushfeldt), Gilewicz (70. Hopfer)
Sturm: Weber - Neukirchner - Strafner, Bosnar - Wetl (71. G. Korsos), Mujiri, Brzeczek (70. Heldt), Mählich, Dag - Szabics, Amoah (62. Masudi)
Gelbe Karten: Keine bzw. Mählich, Brzeczek, Heldt
Die Besten: Janocko, Mandl, Ratajczyk bzw. Mujiri, Neukirchner
