Marat Safin zum zweiten Mal Sieger in Paris-Bercy
- 7:6,6:0,6:4 gegen Weltranglistenersten Lleyton Hewitt
Marat Safin hat am Sonntag souverän das mit 2,95 Millionen Dollar dotierte Masters Series- Tennisturnier in Paris-Bercy gewonnen. Der 22-jährige Russe entschied das Endspiel gegen den australischen Weltranglistenersten Lleyton Hewitt mit 7:6 (4),6:0,6:4 für sich und trug sich damit in Paris zum zweiten Mal nach 2000 in die Siegerliste ein. Im siebenten Duell mit dem um ein Jahr jüngeren Australier ging der Sieg zum vierten Mal an den Moskauer.
Safin, der bei seinem ersten Erfolg vor zwei Jahren im Finale mit Mark Philippoussis ebenfalls einen Australier bezwungen hatte, schloss damit zu Boris Becker (GER/3) sowie Andre Agassi (USA/2) und Pete Sampras (USA/2) auf, die bisher als einzige Spieler dieses Groß-Turnier in der Seine-Metropole öfter als einmal gewonnen hatten.
Nach dem elften ATP-Titel seiner Karriere - dem ersten in diesem Jahr - zählt Safin auch zum engsten Kreis der Sieganwärter beim Masters Cup in Schanghai, wo die acht weltbesten Spieler vom 12. bis 17. November das Tennisjahr 2002 ausklingen lassen. Weitere Teilnehmer sind Hewitt, Agassi, Albert Costa, Juan Carlos Ferrero, Carlos Moya (alle ESP) sowie Roger Federer (SUI) und Jiri Novak (CZE), die zwei Finalisten der diesjährigen CA-Trophy in Wien.
Safin, der US Open-Sieger von 2000, kassierte für seinen in 2:20 Stunden fixierten Erfolg 400.000 Dollar Preisgeld. Hewitt, der in Paris erstmals das Endspiel erreicht hatte, baute im Champions Race trotz der Niederlage seinen Vorsprung auf den im Viertelfinale an Carlos Moya gescheiterten Andre Agassi auf 88 Punkte aus und hat gute Chancen, zum zweiten Mal nach 1999 die Saison auf Rang eins zu beenden.
Safin festigte mit dem Sieg in Paris seinen dritten Rang im Champions Race und tankte Selbstvertrauen für das Daviscup-Finale, in dem er Russland gemeinsam mit Jewgenij Kafelnikow gegen Titelverteidiger Frankreich zum ersten Daviscup-Triumph verhelfen will.
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