Waldegg-Chef Hasibeder gab Spielabsprachen zu
- ÖTTV-Generalversammlung beschäftigt sich mit Vorfällen

Der Verdacht, dass es am vergangenen Wochenende in der heimischen Tischtennis-Staatsliga A der Männer zu Spielabsprachen gekommen wäre, weitet sich scheinbar zum handfesten Skandal aus. Die drei Chefs der an den Pranger gestellten Vereine Waldegg-Linz, Lavamünd und Oberwart sollen am Freitag beteuert haben, dass die Partien gar nicht ausgetragen wurden.
"Wir hatten personelle Probleme, zu wenig Spieler zur Verfügung. Daher sind wir nicht angetreten und haben uns mit unseren Gegner abgesprochen, dass die Partien jeweils 5:5 enden", sagte Josef Hasibeder, der Verantwortliche von Waldegg-Linz, gegenüber der Zeitung "Oberösterreichische Nachrichten". Die am Wochenende tagende a.o. Generalversammlung des Tischtennis-Verbandes (ÖTTV) wird sich mit den Vorfällen beschäftigen.
Dass das Trio ausgeschlossen werden wird, ist eher unwahrscheinlich. Insider rechnen vielmehr mit einer Geldstrafe gegen die betroffenen Klubs. Weiters dürfte das Ergebnis auf 0:0 korrigiert und ohne Punkte in die Tabelle aufgenommen werden.
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