Widhölzl will sich den Gesamt-Weltcup holen
- Tiroler für Saison gerüstet: "Im Moment passt alles zusammen"

Andreas Widhölzl hat für den bevorstehenden Winter ein großes Ziel: Der Sieg im Gesamt-Weltcup. Dieses Vorhaben steht bei Österreichs derzeit bestem Skispringer noch höher im Kurs als die weiteren beiden Saison-Highlights WM im Fleimstal bzw. Vier-Schanzen-Tournee. "Das will und werde ich schaffen", ist sich der 26-Jährige seiner tollen Form bewusst. Wie gut er drauf ist, hat er mit fünf von sechs ersten Plätzen im Rahmen des Sommer-Grand-Prix aufgezeigt. Damals fehlten allerdings die deutschen Stars Sven Hannawald und Martin Schmitt.
Punkto Material bleibt der Tiroler Blizzard treu, ein Wechsel kam nie in Frage. Für die Ende November in Finnland beginnende Weltcup-Saison hat sich "Swider" bereits Ski für alle Verhältnisse zurecht gelegt. "Für Rückenwind, normale Verhältnisse und extreme Weiten", fühlt sich Widhölzl gerüstet. "Im Moment passt alles zusammen", schätzt der zweifache Olympia-Medaillengewinner vor allem die Tatsache, dass nun stets ein Physiotherapeut mit auf Tour geht und die kleinen Wehwehchen im Keim erstickt. Vor allem die akuten Kreuzbeschwerden nach langen Flugreisen sollen Widhölzl nun erspart bleiben.
Dass sein langjähriger Zimmerkollege Stefan Horngacher nun seinem Trainerstab angehört, stellt für Widhölzl keinerlei Problem dar. "Er hat uns auch während seiner aktiven Zeit immer schon Tipps gegeben und hat ein super Auge. Ohne seine Ratschläge hätten wir etwa in Nagano vielleicht kein Bronze geholt", sagt Widhölzl über den Beobachtungssinn seines neuen "Vorgesetzten".
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