Italien führt Grenzkontrollen ein
- Globalisierungs-Kritikern treffen sich in Florenz
Italien führt ab heute, Freitag, wieder Grenzkontrollen ein. Die Regierung will mit der zeitweisen Aussetzung des Schengen-Abkommens verhindern, dass gewaltbereite Extremisten zu einem internationalen Treffen von Globalisierungs-Kritikern in Florenz einreisen. Mit längeren Warteizeiten ist zu rechnen.
Beim "Europäischen Sozialforum" vom 6. bis 10. November in Florenz wird mit Zehntausenden Teilnehmern gerechnet. Die Grenzkontrollen sollen bis zum Ende der Konferenz andauern.
Es sollen rund 6.000 Polizisten in Florenz eingesetzt werden, hieß es weiter. Der Regierung geht es vor allem darum, blutige Krawalle wie am Rande des G-8-Gipfels im Juli 2001 in Genua zu verhindern. Damals erschoss ein Polizist einen jungen Italiener, über 200 junge Leute wurden bei den Ausschreitungen verletzt.
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