Französin droht nach Striptease auf US-Flughafen Haft
- Drei Jahre hinter Gitter nach "Antiterrorgesetz"!
Unfassbar, was einem in Amerika passieren kann: Eine 56-jährige Französin war verärgert über die scharfen Kontrollen an einem amerikanischen Flughafen. Immer und immer wieder piepte der Metalldetektor, und sie durfte nicht weiter. Voll Zorn warf sie schließlich ihre Kleidung ab. Die geschockten Amerikaner wussten sich nicht anders zu helfen als den ganzen Flughafen für zehn Minuten stillzulegen. Jetzt drohen der Frau nach dem neuen "Antiterrorgesetz" drei Jahre Haft.
Die 56-Jährige brach endgültig zusammen, als der zuständige Richter in Evansville (US-Bundesstaat Indiana) sie über die mögliche Höchststrafe informierte. Der Richter berief sich dabei auf das neue Antiterrorgesetz, das nach dem 11. September 2001 verabschiedet wurde und bei "Straftaten" an Flughäfen bis zu drei Jahre Haft vorsieht.
Die Französin hatte in Indiana an der Hochzeit ihres Neffen teilgenommen und war auf dem Rückflug nach Frankreich, als sie von den Kontrolleuren überprüft wurde.
Anfangs kooperativ
Nach Zeugenangaben piepte der Scanner des Beamten bei der Kontrolle immer wieder, bis es der "anfangs kooperativen" Frau zu bunt wurde und sie aus Verärgerung Pullover, Bluse und schließlich trotz heftiger Gegenwehr des Kontrolleurs den BH ablegte. Gefunden wurde trotz der Offenlegung nichts, doch die Aufregung führte zu einer zehnminütigen Schließung des Flughafens.
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