Samstag, 2. November 2002

Ex-FP-Chef Reichhold wurde aus dem Spital entlassen

  • Noch einige Tage Schonung angesagt
  • Der "ewige Platzhalter" war 40 Tage im Amt

Infrastrukturminister Mathias Reichhold (45) ist nach einem zehntägigen Spitalsaufenthalt am Dienstag in häusliche Pflege entlassen worden. Wie der Primarius des Krankenhauses Friesach, Georg Lexer, gegenüber der APA mitteilte, seien die Herzrhythmusstörungen Reichholds abgeklungen.

"Der Patient muss sich noch einige Tage lang schonen. Danach kann er seine Arbeit als Minister ganz normal wieder ausüben", erklärte Lexer. Von besonderen Belastungen, wie sie ein Wahlkampf mit sich bringe, würde er allerdings aus ärztlicher Sicht nach wie vor abraten, sagte der Primarius.

Reichhold hatte nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus sowohl den FPÖ-Parteivorsitz als auch seine Funktion als Spitzenkandidat für die Nationalratswahl zurückgelegt. Derzeit ist noch unklar, ob er überhaupt in der Politik bleibt. Reichhold ist sowohl auf der Bundesliste als auch in Kärnten - Platz 21 auf der Landesliste und Platz 8 im Wahlkreis - an aussichtsloser Stelle gereiht.

2.11.2002 08:15