Khol wirft Haider "unentschuldbare Worte" vor
- VP-Klubchef weist Attacken des Ex-FP-Chefs zurück
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In Schutz nehmen muss ÖVP-Klubobmann Andreas Khol seinen Parteichef und Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Und zwar vor Angriffen seines (Ex-)Koalitionspartners Jörg Haider (FPÖ). Dessen Angriffe auf Schüssel wären "unentschuldbare Worte", so Khol.
Khol vergleicht in der "Kleinen Zeitung" Haider mit "Balkon- Muppets, die von der Loge herunterkeppeln, weil sie nicht mehr mitspielen". Der ehemalige FPÖ-Chef "kann es sich nicht eingestehen, dass es seine Partei war, die die Koalition hochgehen ließ. Jetzt sucht er den Sündenbock in der ÖVP", so Khol.
Haider hatte zuletzt in mehreren Interviews immer heftigere Attacken gegen Schüssel und die ÖVP geritten. So hieß es u.a.: "Schüssel ist ohne Skrupel. Seine Kälte ist so brutal, dass er über Leichen geht" oder "ich sehe nicht ein, dass dieser treulose Spieler immer Erfolg haben soll".
Khol meinte dazu, "das ist die Wut über den verlorenen Groschen. Haider hat zu unentschuldbaren Worten gegriffen". Berichte über einen angeblichen "Geheimplan" für die Bildung einer neuen Großen Koalition von SPÖ und ÖVP - dies hatte zuletzt die stellvertretende FPÖ-Chefin Magda Bleckmann gemutmaßt - wies Khol zurück. "Der Geheimplan ist so geheim, dass nicht einmal ich ihn kenne".
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