Verseuchtes Trinkwasser in Rosenau
- Als Ursache wurde Jauche ermittelt
- Quelle und Ortsleitung werden gereinigt
Die Bewohner von Rosenau am Hengstpass (Bez. Kirchdorf an der Krems) müssen soch noch einige Tage gedulden . Die Probleme mit dem verseuchten Trinkwasser werden noch andauern, so Bürgermeister Peter Auerbach. 400 Haushalten werden bis auf weiteres mit Mineralwasser versorgt.
Soweit bisher feststeht, ist Gülle, die ein Landwirt ausgebracht hatte, ins Grundwasser gelangt. In der Folge wurde jene Quelle mit Kolibakterien verunreinigt, aus der die 400 Haushalte in Rosenau ihr Wasser beziehen. "Es ist nur mehr eine übel riechende, braune Flüssigkeit aus der Leitung gekommen", berichteten die Bewohner. Sie wurden seitens der Gemeinde aufgefordert, das Wasser keinesfalls zu konsumieren. "Das Wasser ist so unappetitlich, das kann man nicht einmal zum Duschen verwenden", so eine Bewohnerin.
Noch in der Nacht zum Montag wurden die beiden, insgesamt 200 Kubikmeter fassenden Becken der Ortswasserleitung ausgepumpt und gereinigt. "Wir hoffen, wenigstens wieder Nutzwasser bereitstellen zu können, von Trinkwasser kann bis auf weiteres keine Rede sein", so der Bürgermeister.
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