Alu-Mittelleitschienen auf "West" werden ersetzt
- Österreichweit kommen 1.600 Kilometer Betonleitwände

Das gute, alte Alu hat ausgedient, dem Beton gehört die Zukunft - dies jedenfalls auf Österreichs Autobahnen. Ab Dezember werden 1.600 Kilomter Mittelleitschienen durch Betonleitwände ersetzt. Aus Sicherheitsgründen.
Bis Anfang Dezember soll der Austausch der Mittelleitschienen auf der Westautobahn (A1) in Salzburg abgeschlossen sein. Auf einer Länge von rund 35 Kilometern von der Anschlussstelle Mondsee bis zur Staatsgrenze wird dabei das Leichtmetall gegen Betonleitwände ersetzt."Uns ist wichtig, dass vor allem an den Unfallhäufungspunkten und verkehrsstarken Abschnitten der Austausch der
rasch erfolgt", erklärte Asfinag-Vorstandsdirektor Franz Lückler.
Der Austausch wurde nötig, weil spröde gewordene Alu-Leitschienen beim Anprall brechen oder splittern können und daher einer erhebliche Gefahr für Fahrzeuginsassen besteht. Im etwa 2.000 Kilometer langen Österreichischen Autobahnnetz muss die Asfinag etwa 1.600 Kilometer Leitschiene ersetzen. Montiert werden Betonleitwände, die stabiler und durchbruchsicherer sind.
Allein in Salzburg kostet der Austausch rund 4,1 Mio. Euro. Fünf Monate lang wurde in sieben Abschnitten, die zwischen drei und fünf Kilometer lang sind, gearbeitet. Zwischen Mondsee und Wallersee sowie der Abschnitt zwischen Salzburg und der Grenze sind bereits fertig gestellt.
Im nächsten Frühjahr wird laut Asfinag mit dem Austausch der Seitenabsicherungen auf der A1 begonnen. Dann wird auch der Austausch auf der Tauernautoban (A10) in Angriff genommen.
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