Mittwoch, 30. Oktober 2002

Wilder Stier lief in Linz Amok: Erschossen

  • Bulle entkam aus Schlachthof

Ein wutschnaubender Bulle löste Großalarm in Linz aus: Sogar Polizisten der Spezialeinheit Cobra mussten bei der Jagd auf den Stier mithelfen. Das Tier entkam aus dem Schlachthof und stürmte durch die Stadt. Die Beamten stellten und erlegten das Tier am Urnenfriedhof in Urfahr.

Der Stier flüchtete aus dem nahe der Donau gelegenen Schlachthof und gelangte auf die Eisenbahnbrücke. So überquerte der Bulle die Donau und lief in Urfahr mehrere Kilometer ziellos umher. Zuletzt gelangte er in den Urnenhain. Versuche, ihn einzufangen, scheiterten - sie machten ihn aber immer wilder. Es bestand die Gefahr, dass er Friedhofsbesucher angreift oder auf die Straße entkommt und dort einen Verkehrsunfall verursacht.

Die Linzer Polizei sah deshalb keine andere Möglichkeit, als das Tier zu erschießen. Doch weil es sich um eine Wohngegend handelt, in der durch verirrte Kugeln Personen verletzt werden könnten, wurden die Spezialisten der Cobra alarmiert. Die Beamten rückten mit Scharfschützengewehren und Spezialmunition aus. Sie erlegten den Stier mit drei gezielten Schüssen.

30.10.2002 10:40