Zwei Banküberfälle in Wien
- Ein Bankräuber gab mit 30.000 Euro Beute Fersengeld
- Der zweite wurde nicht ernst genommen und gab auf

Zwei Mal versuchten Bankräuber am Dienstag in Wien, zu Geld zu kommen: Während der eine, maskierte, Mann bei seinem Überfall auf eine Raiba-Filiale in der Ketzergasse in Liesing erfolgreich war, flüchtete ein weiterer Täter in Favoriten ohne Beute: Der mit Messer und Plastiksackerl ausgerüstete junge Mann klapperte einen Schalter nach dem anderen ab und wurde so lange von niemandem ernst genommen, dass es ihm schließlich selbst zu dumm wurde und er davonlief.
Nach dem versuchten Überfall auf die Bank Austria-Filiale in der Favoriten Straße 210 am frühen Nachmittag verlief die Fahndung nach dem Täter ohne Ergebnis - abgesehen davon, dass die Polizei das verwendete Messer und die Jacke des Flüchtigen fand, die er in der Lehmgasse weggeworfen hatte.
Vorläufig unbekannt blieb auch die Identität des maskierten Räubers, der zu Mittag in der Raiba mit einer Pistole gedroht und 30.000 Euro erbeutet hat. Er soll etwa 30 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß und schlank sein.
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