Montag, 28. Oktober 2002

Beamte bekommen 2003 wie gefordert 2,1 Prozent

  • Für das Budget Mehrkosten von 203 Millionen Euro
  • Verhandlungen dauerten nur 20 Minuten

Die Beamten-Gehaltsverhandlungen gingen am Dienstagnachmittag in die zweite Runde. Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) forderte dabei für 2003 eine Gehaltserhöhung von 2,1 Prozent - erfolgreich.

Nach nur rund 20-minütiger Verhandlung haben sich Regierung und Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) am Dienstag Nachmittag auf einen Gehaltsabschluss für den Öffentlichen Dienst für 2003 geeinigt. Die rund 212.000 öffentlich Bediensteten des Bundes und 74.000 Landeslehrer bekommen ab 1. Jänner eine Gehaltserhöhung um 2,1 Prozent, mindestens jedoch um 30 Euro. Das gaben Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer (F), Staatssekretär Alfred Finz (V) und GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer bekannt. Für das Budget bedeutet das Kosten von 203 Mill. Euro.

Die zuletzt umstrittene nachträgliche Abgeltung der Inflation für das heurige Jahr wurde ausgeklammert. Darüber soll erst im Jänner nach Vorliegen der tatsächlichen Inflationsrate für 2002 von der Statistik Austria beraten werden.

Möglich wurde der rasche Abschluss in der erst zweiten großen Verhandlungsrunde dadurch, dass in den letzten Tagen in kleinen Arbeitsgruppen Gespräche geführt worden waren, die letzte hat erst gestern Nachmittag statt gefunden. Dort sei ein Vorschlag erarbeitet worden, der heute die Zustimmung gefunden hat.

28.10.2002 11:19