AUA nimmt Kampf gegen die Billig-Airlines auf
- Vorstand schließt eigene Billigflug-Tochter nicht aus
·Air Berlin
Wien-Dortmund 60 % ausgelastet
·Billigflieger
Piloten bangen um Sicherheit
·Billig-Airlines
FORMAT: Piloten mit Hilfsarbeiterlohn
·Styrian Airways
Regionalfluglinie startet im März
Die Austrian Airlines-Luftfahrtgruppe nimmt die Herausforderung der verstärkt nach Österreich drängenden Billigflieger an: Mit Lockpreisen, dem "Click&Fly"-Modell und neuen Tarifkonzepten will die Gruppe die Preisoffensiven von Germanwings, Air Berlin, Ryanair und Co. ins Leere fliegen lassen.
Die AUA-Gruppe besteht aus der AUA selbst, Lauda Air und Tyrolean Airways (fusioniert mit Rheintalflug und bald Teil der Mutter-Linie AUA). Die AUA hat auf die Preisschlacht an allen Fronten schon reagiert. Im kommenden Sommerflugplan lockt sie mit günstigen Flügen nach Tokio (568 Euro), Damaskus (399 Euro), St. Petersburg (329 Euro) oder Marokko (299 Euro). Das "Click&Fly"-Modell der AUA offeriert wöchentlich wechselnde Europadestinationen für 109 bis 129 Euro. Die sind jedoch zumeist rasch vergriffen.
Eigene Billig-Airline denkbar
Die Gründung einer eigenen Billig-Airline wollte AUA-Vorstand Josef Burger bei einer Pressekonferenz im Herbst nicht ausschließen - wenn sich die Rahmenbedingungen für die AUA-Gruppe grundlegend ändern. Vorerst aber hält die AUA an ihrer Strategie eines Netzwerk-Carriers mit selektiven Tarifangeboten fest. "Wir sind Kaufleute, keine Samariter", beantwortete Burger die Frage nach den Kosten für diese Aktionen. Es gehe um die Generierung neuer Nachfrage und zusätzlicher Erträge.
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