Strafstoß vor Gericht - Matthäus vs. Rapid
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Prozess um Gehalt und Abfindung. Österreichs Rekordmeister in arger Bedrängnis: Der Rauswurf von Matthäus könnte den Klub jetzt fast eine Million Euro kosten.
Lothar Matthäus, 41, ist zurück in Wien. Und sorgt umgehend für Gesprächsstoff. Im Streit mit Österreichs Rekordmeister Rapid kämpft der deutsche
Exweltklassekicker und ehemalige Sportchef der Hütteldorfer mit allen Mitteln um sein Recht. Und dabei geht es ans Eingemachte, denn der zuständige Richter des Arbeitsgerichts in Wien hat für den zweiten Verhandlungstag an diesem Donnerstag vorausahnend gleich achteinhalb Stunden anberaumt.
Verhärtete Fronten
Ein gütliches „Unentschieden“ scheint ausgeschlossen. Matthäus-Manager Georg Stanggassinger: „Ich hab immer gehofft, dass ein Anruf von Rapid kommt und dass sich die Klubverantwortlichen einsichtig zeigen.“ Und weiter: „Wir legen jetzt alles auf den Tisch, und die verantwortlichen Leute bei Rapid müssen zur Rechenschaft gezogen werden.“ Der schnelle Konter kommt im Gegenzug von Rapid-Präsident Rudolf Edlinger: „Von unserer Seite wird es sicher kein Angebot geben. Wir haben den Prozess ja nicht so grauslich begonnen. Was Herr Matthäus fordert, ist ungeheuerlich.“
Die Fakten:
Es folgte die rote Karte von Rapid, die Absetzung des Trainers wurde in eine fristlose Entlassung umgewandelt. Begründung: „vereinsschädigende Äußerungen“.
Autor: Walter Unterweger
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