ABB rutscht in rote Zahlen
- Konjunkturflaute und geringere Kosteneinsparungen als geplant
Der schwedisch-schweizerische Elektro- und Technologiekonzern ABB ist in den ersten drei Quartalen 2002 tief in die roten Zahlen gerutscht und hat weitere Kostensenkungen angekündigt. Nach Unternehmensangaben vom Donnerstag in Zürich entstand ein Verlust von 82 Mill. US-Dollar (rund 85 Mill. Euro) verglichen mit einem Gewinn von 289 Mill. Dollar in der Vergleichszeit 2001. Allein im 3. Quartal dieses wurde ein Minus von 183 Mill. Dollar ausgewiesen nach 23 Mill. Dollar Gewinn in der Vorjahresperiode.
Der Konzern, dessen Aktienkurs nach Rücknahme der Prognosen für das Gesamtjahr am vergangenen Dienstag eingebrochen ist, erklärte die Entwicklung mit der Konjunkturflaute und geringeren Kosteneinsparungen als geplant. Das Betriebsergebnis (EBIT) sank im Zeitraum Jänner bis September um 46 Prozent auf 405 Mill. Dollar. Der Umsatz verringerte sich um 2 Prozent auf 16 Mrd. Dollar, die Auftragseingänge schrumpften um 7 Prozent auf 16,2 Mrd. Dollar.
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