Grazer greifen nach 3:0 Pasching an
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Der SK Sturm reduzierte am Samstag dank des 3:0 gegen Schlusslicht Admira/Wacker Mödling seinen Rückstand auf die zweitplatzierten Paschinger auf zwei Punkte. Szabics (33.), Breczek (38.) mit einem Doppelschlag jeweils nach Vorarbeit des stark spielenden Georgiers Mujiri und der eingewechselte Dag in der 90. Minute schossen die Tore zum verdienten Erfolg gegen die nun sechs Runden sieglosen Mödlinger, die erstmals unter Johann Krejcirik als Chef angetreten waren.
Die Grazer, die in der Südstadt im ersten Durchgang ebenfalls mit 3:0 gewonnen hatten, taten sich am Anfang gegen die kompakt stehende Admira recht schwer. Die erste Möglichkeit gab es erst in der 26. Minute durch Mujiri, dessen Schuss aber von dem nach wie vor souveränen Wolfgang Knaller pariert wurde. In der 33. Minute hieß es 1:0 für Sturm, als Mujiri mit einem "Zucker"-Steilpass Szabics bediente und dieser allein vor Knaller zu seinem sechsten Saisontreffer sicher abschloss.
Knaller unter Beschuss
Eine Minute später traf Golemac mit einem toll geschossenen Freistoß nur die Latte (36.), dann köpfelte Amoah knapp daneben (37.) und in der 38. Minute fiel nach einem sehenswerten Angriff das 2:0. Weite Flanke von Rojas für Mujiri und dessen Kopfballvorlage verwertete Brzeczek im zweiten Versuch (zunächst parierte Knaller). Der Admira-Torhüter blieb aber in der 41. Minute abermals gegen Mujiri, der auch in der 56. Minute an dem 41-Jährigen scheiterte, siegreich. In der 50. Minute reagierte Knaller bei einem Kopfball von Rojas (nach Amoah-Flanke) aus kurzer Distanz glänzend.
Dag machte alles klar
Das 3:0 hatte auch Szabics vor den Beinen, sein Heber in der 79. Minute flog aber nicht nur über Knaller, sondern auch über das Admira-Tor. In der 90. Minute hieß es dann aber doch noch 3:0. Nach Vorarbeit von Szabics, der sich gegen Swierczewski durchsetzte, düpierte Dag Suchard und ließ Knaller aus kurzer Distanz keine Chance.
Schiri beraubte Admira eines Elfers
Die Admiraner fanden nur einige Halbchancen vor (Ziervogel vor der Pause, Olszar und Zingler nach Seitenwechsel), wurden aber von Schiedsrichter Krassnitzer auch eines glatten Elfers beim Stande von 0:0 (Bosnar an Olszar) beraubt.
Franco Foda (Sturm-Trainer): "Wir hatten in der ersten halben Stunde mit der kompakt verteidigenden Admira Probleme. Dann hat die Mannschaft aber so gespielt wie ich das erwartet habe. Ich bin jedenfalls hochzufrieden, es war ein absolut verdienter Sieg, nur hätte unsere Chancenauswertung besser sein können."
Johann Krejcirik (Admira-Trainer): "Sturm war sehr spielstark. Nach 30 Minuten sind wir besser ins Spiel gekommen, der Doppelschlag hat uns aber das Genick gebrochen. Im Großen und Ganzen haben wir gut gefightet. Dass wir als einzige Mannschaft noch keinen Elfer zugesprochen erhalten haben, vier aber schon gegen uns gepfiffen wurden, ist schon bemerkenswert. Beim Stande von 0:0 hätten wir heute einen bekommen müssen."
Sturm Graz - VfB Admira/Wacker Mödling 3:0 (2:0)
Tore: 1:0 (33.) Szabics, 2:0 (38.) Brzeczek, 3:0 (90.) Dag
Sturm: Weber - Golemac - Strafner, Bosnar - Neukirchner (G. Korsos), Brzeczek (82. Kienzl), Mujiri, Wetl, Rojas - Amoah (67. Dag), Szabics
Admira: Wolfgang Knaller - Zingler - Hatz, Katzer - Bozgo (73. Thonhofer), Barisic (62. Swierczewski), Iwan, Suchard, Ziervogel, Troyansky - Olszar (78. Chr. Knaller)
Gelbe Karten: Golemac bzw. Ziervogel, Zingler, Bozgo
Die Besten: Mujiri, Szabics, Strafner bzw. Wolfgang Knaller
