Bundesliga: Herzog will weniger Auslandsprofis
- "Ausländer haben Identifikationsprobleme"
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Andreas Herzog, Kapitän der österreichischen Fußballnationalmannschaft, spricht sich in einem Interview mit dem am Donnerstag erscheinenden FORMAT für schärfere Zuwanderungsbestimmungen für ausländische Fußballprofis aus. "Statt freiem Zugang sollten fünf Ausländer pro Verein die absolute Höchstgrenze sein - da mußt du dich dann noch als Ausländer in den Verein integrieren. Heute mußt du dich ja schon als Österreicher den Legionären anpassen", so der langjährige Deutschland-Legionär.
Der österreichische Rekord-Internationale räumt ein, daß Verallgemeinerungen ungerecht wären, stellt aber deutlich klar: "Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Ausländer manchmal Identifikationsprobleme haben und nicht mit ganzem Herzen beim Verein sind." Es sei eben ein Unterschied, ob man nach einer Niederlage auf der Straße alle zehn Meter angesprochen werde oder "ob man sowieso kein Wort Deutsch versteht und einem das deswegen wurscht ist".
Für Herzog selbst sei Fußball nach wie vor "Herzensangelegenheit", weshalb er bei seiner Rückkehr aus Deutschland ein Millionenoffert der Austria ausgeschlagen habe. Der Rapid-Spielmacher zu FORMAT: "Wäre ich zur Austria gegangen, wie es der Frank Stronach wollte, hätte ich das Fünffache verdient."
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