Jaguar-Chef gegen Stallregie
- Einige der Reformideen laut Laua "Wahnsinnsvorschläge"
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Stillschweigen haben die Teamchefs bei einem Treffen über die geplanten Regeländerungen in der Formel 1 vereinbart. Die Vertreter der Rennställe hatten am Donnerstag in London getagt, um sich auf die Sitzung der Formel-1-Kommission am Montag in der englischen Hauptstadt vorzubereiten und abzustimmen.
Das 26 Mitglieder umfassende Gremium entscheidet über einschneidende Reformvorschläge von Max Mosley, dem Präsidenten des Internationalen Automobilverbandes (FIA). Dieser plädiert unter anderem für einen Cockpittausch und Zusatzgewichte, um wieder mehr Spannung in die von Weltmeister Michael Schumacher und Ferrari dominierten Königsklasse zu bringen.
Im Vorfeld sprach sich Jaguar-Teamchef Niki Lauda für ein Verbot der Teamorder und der Telemetrie, von den Motordaten abgesehen, aus. Der dreifache Weltmeister bezeichnete in einem Interview mit einem Internetanbieter einige der Reformideen als "Wahnsinnsvorschläge". "Eine Wiederbelebung des Freitag" sei allerdings sinnvoll. Am Freitag findet derzeit nur Freies Training statt. Vor Jahren gab es sowohl am Freitag und Samstag ein Zeittraining, das über die Startaufstellung entschied.
