Accola zog sich in Sölden Wirbelfrakturen zu
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Paul Accola hat sich am Freitag beim freien Fahren vor dem Weltcup-Auftakt der Alpinen Skirennläufer in Sölden einen Achillessehnenriss im linken Fuß zugezogen. Bei der Computer-Tomographie stellte sich heraus, dass Accola auch Wirbelfrakturen erlitten hat. Der Schweizer wurde noch am Freitagabend operiert.
Im Spital von Davos bestätigten sich die Befürchtungen: Achillessehnenriss links, zusätzlich Riss im linken Knöchel sowie weitere Begleitverletzungen, die erst nach der Computer-Tomographie genau diagnostiziert werden können. "Auf jeden Fall bedingen die Verletzungen eine Pause von mehreren Monaten", erklärte der Schweizer Teamarzt Walter Frey. Damit kann Accola bei der Heim-WM 2003 in St. Moritz auf keinen Fall antreten.
Auch Wirbelfrakturen
Bei der Computer-Tomographie stellte sich heraus, dass Accola auch Wirbelfrakturen erlitten hat. An drei Brustwirbeln wurden verschobene stabile Brüche festgestellt. Diese sind aber nicht gefährlich und haben laut Teamarzt Dr. Walter Frey in keiner Weise Lähmungserscheinungen zur Folge, zeugen aber von der Wucht des Aufpralls. Noch am Freitagabend wurde Accola operiert.
"Wir packen's schon"
Der älteste Weltcup-Fahrer, der am 20. Februar 36 Jahre alt wird, steht damit vor dem Ende seiner Karriere, auch wenn er es vorerst nicht wahrhaben wollte. "Schauen wir vorwärts, wir packen's schon", sagte Accola, bevor er unters Messer musste. "Wir werden alle Mittel ausschöpfen, damit Pauli wieder zurückkommen kann", meinte Trainer Karl Frehsner, nach dessen Angaben sich Accola zuletzt in ausgezeichneter Form befunden hatte.
Weltcup-Gesamtsieg ist größter Erfolg
Seine größte Zeit hatte der Schweizer vor zehn Jahren, als er im Duell mit dem großen Alberto Tomba den Weltcup-Gesamtsieg errang. Er feierte insgesamt sieben Weltcup-Siege, bei Olympia 1988 in Calgary, bei den Weltmeisterschaften 1989 (Silber) sowie 1999 und 2001 (jeweils Bronze) schaffte der Allrounder in der Kombination jeweils den Sprung auf das Podest.
