Brände in indischen Feuerwerksfabriken - 25 Tote
- Zwischenfälle in Hyderabad und bei Madras
In Indien sind bei zwei Bränden in Feuerwerksfabriken insgesamt 25 Menschen ums Leben gekommen. Betroffen waren am Mittwoch ein Wohn- und Geschäftsviertel in Hyderabad im Unionsland Andhra Pradesh und ein Dorf in Tamil Nadu. Die Lager der Fabriken waren wegen des bevorstehenden hinduistischen Lichterfestes Diwali voll.
In Hyderabad kamen nach Angaben der Behörden mindestens 13 Menschen in den Flammen um, die von dem Lager auf eine benachbarte Pension übergriffen. Die Gäste dort wurden von dem Feuer im Schlaf überrascht. Vier Personen wurden mit schweren Verbrennungen aus dem Haus geborgen, hieß es.
Als Brandursache in dem dicht besiedelten Viertel wurde ein Kurzschluss vermutet. Die Polizei prüft, ob die Firma Shanti Fire Works über eine Genehmigung verfügte, so viele Feuerwerkskörper in dem Wohn- und Geschäftsviertel zu lagern. Der Chefminister von Andhra Pradesh, Chandrababu Naidu, versprach Anwohnern eine Belohnung, weil ihr schnelles Eingreifen 22 Menschenleben gerettet und das Übergreifen der Flammen auf weitere Häuser verhindert habe.
Bei dem anderen Feuer in Villupuram im Unionsland Tamil Nadu kamen zwölf Menschen ums Leben. Über die Ursache war zunächst nichts bekannt. Der Ortl liegt 180 Kilometer südlich von Madras.
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