Selbstmordattentat-Ausrüstung in Rom gefunden
- Drei Ägypter schon vor zwei Wochen festgenommen
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Ist Rom knapp an einer Katastrophe vorbei geschrammt? In der Wohnung in Anzio bei Rom von drei ägyptischen Staatsbürgern, die am 4. Oktober wegen mutmaßlicher Verbindungen zum internationalen Terrornetzwerk El Kaida festgenommen worden waren, hat die italienische Polizei eine Ausrüstung für Selbstmordattentäter entdeckt.
Wie italienische Medien am Montag berichteten, wurde ein Gürtel entdeckt, in dem man Sprengstoff verstecken konnte. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Ägypter Attentate in Italien planten.
Bei der Festnahme vor zwei Wochen hatte die Polizei den drei Männern im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, die in Italien eine Aufenthaltsgenehmigung haben, zwei Kilo Sprengstoff beschlagnahmt. Sie waren außerdem im Besitz einer Landkarte, auf der der US-Militärfriedhof von Nettuno südlich von Rom eingetragen ist. Die Behörden vermuten, dass die drei Ägypter eine demonstrative Aktion gegen eine amerikanische Einrichtung planten.
Der "Kamikaze-Gürtel", der bei einer zweiten Durchsuchung der Wohnung der Verdächtigten entdeckt wurde, wird nun von Anti-Terror-Experten überprüft. Der Rechtsanwalt der Verdächtigten, Walid Mohammed, wies die Vorwürfe gegen die Ägypter entschieden zurück. Seine Mandanten seien Opfer einer Verfolgungskampagne. Es sei verdächtigt, dass die Ausrüstung erst zwei Wochen nach der Festnahme der drei Männer entdeckt worden sei.
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